Insomnia – Das Grauen

Und wieder lieg ich nachts wach und klar,

die Dunkelheit birgt keine Ruh.

Meine Sinne, die eines Luchses,

alles, alles, nehmen sie wahr.

 

Schatten an des Bettes Rand,

versuchen mich zu packen,

versuchen mich zu greifen,

ich zweifle an meinem Verstand.

 

Die Augen spielen mir Streiche,

die Schatten beginnen zu tanzen,

einen Tanz des Grauens,

ach – weiche von mir – weiche.

 

Dreh mich weg, von den Bildern des Schauerns,

sie nehmen mich ein,

mein Herz klopft und tobt so wild,

nehme eine Haltung ein – die, des Kauerns.

 

Versuche die Augen zu schließen,

es gelingt mir nicht,

ich starre gebannt an das Dunkle,

oh Gott – wie sie die Folter an mir genießen.

 

Die Schatten blicken mir zu mit wilden Fratzen,

sie grinsen ganz breit, ihr Antlitz so schauerlich,

sie kichern wild, grausam und geifern,

Klauen des Horros, die mich kratzen.

 

Mein Innerstes schreit nach Ruhe, nach Stille,

sie sollen endlich aus meiner Sicht verschwinden.

Die Augen geschlossen, die Augen offen,

es ist einerlei – zu gehen, ist nicht ihr Wille.

 

Ich ringel mich immer mehr ein, wie ein Kind in Mutters Schoß,

die Bettdecke über meinen Kopf gezogen,

ich ruh in einer Höhle nun, es ist heiß und stickig,

ach – hier will ich sein – die Schatten – vergingen sie bloß.

 

Tiny Bats Filme – Hexen hexen

Dieses Mal möchte ich über einen meiner Lieblings-Kinder-Filme schreiben. Hexen hexen.

Hexen Hexen

Naja – wobei ich mich schwer zurückhalten muss, das Wort „Kinder“ aus wieder heraus zu schreien.

Der Film erschien 1990 und kommt mit einer wirklich tollen Besetzung daher. Darunter auch die wundervolle, traumhafte, absolut zauberhafte Anjelica Huston. Ja, ich verehre sie. Morticia sei Dank!

Zur Handlung:

Hexen gibt es überall! Davon erzählt Oma Helga aus Norwegen ihrem Enkel am Anfang sehr ausführlich. Wie jede tolle Oma ist sie eine Meisterin der Erzählungen und lehrt dem Enkel Luke, woran man echte Hexen erkennt. Hexen haben z.B. keine Zehen, tragen Perücken etc. Ich möchte nicht alles schon verraten 🙂

Und Hexen hassen Kinder! Sie können Kinder förmlich NICHT riechen. Für sie stinken Kinder. Daher hat die große Oberhexe einen Plan ersonnen, alle Kinder dieser Welt zu eliminieren.

Um diesen Plan umzusetzen, hat sie in England eine große Hexenkonferenz einberufen, in dem Hotel, in dem sich Luke mit seiner Großmutter befinden. Während dieser Konferenz wird Luke von den Hexen in eine Maus verwandelt, genauso wie ein anderer Junge. Mithilfe eines Elixiers, welche die große Oberhexe entwickelt hatte.

Nun versucht Luke mithilfe seiner Großmutter und dem anderen Jungen, namens Bruno, das Elixier zu stehlen, um dann alle Hexen aus England ebenso in Mäuse zu verwandeln.

Der Film ist für mich als Erwachsene, Hexenfan und Anjelica Huston-Verehrerin ein Riesenspaß zum Anschauen. Allerdings könnte es sein, dass Kinder beim Anblick der Hexen, wenn sie ihre Perücken und Gesichtsmasken abnehmen, ein Trauma sein. Wenn man die Oberhexe dann sieht, merkt man schnell, dass bei der Produktion Jim Henson am Werk war. Es sieht wirklich grauenhaft aus. Und ich könnte mir vorstellen, dass Kinder mit 6 Jahren, dann schon einen Riesenschrecken bekommen. Der Film ist ab 6 Jahren frei gegeben, dies sollte aber jeder selbst entscheiden, ob er seine Kinder in diesem Alter diesen Film schauen lassen möchte.

Ich auf jeden Fall komm voll auf meine Kosten, es kommt so richtige Hexenstimmung auf, und kann diesen Film jedem empfehlen, der genauso auf dieses Thema abfährt.

Desillusionierte Mitmenschen – jenseits des Kuschel-Puschel-Weges

Die letzte Zeit bin ich darauf gestoßen, dass es doch echt interessant ist, wie Mitmenschen reagieren können, wenn man nicht immer breit lächelnd, mit gefalteten Händen durch die Welt schreitet und nur eine angenehme Stimmlage wählt und höfliche Wortwahl zu Tage fördert. Wenn man einfach nur mal seine Meinung sagt, ohne jemanden zu beleidigen (wie z.B. ich mag das oder das nicht). Es geht mir nicht um Aburteilung von anderen Menschen oder ähnlichem. Es geht mir um Umstände, die ich nicht gut heiße, oder Geschmack in Bezug auf Musik usw.

Manche Menschen scheinen wirklich ein Konstrukt um einen zu bauen. So, wie sie dich gern sehen würden. Und jetzt ist man doch glatt selbstdenkender und selbstfühlender Mensch, und weicht unwissend von diesem Bild ab. Und schon fällt ein imaginärer Amboss auf den unvorbereiteten Zeitgenossen.

Aber woher kommt das? Wieso bauen wir uns aus gewissen Momentaufnahmen, die wir von einem Menschen haben, ein selbst konstruiertes Ideal, welches dann dieser Nichtsahnende zu erfüllen hat, und wenn nicht, sinkt er in der Gunst. Prinzipiell gesehen ist das eine sehr große Bürde, die man niemanden aufzwingen darf – denn dieses Idealbild hat ja diese Person von z.B. mir gemacht. Ich habe mich nie als ein solches verkauft. Ist es daher gesehen nicht doch der Fehler der Person, jemanden aus mir zu machen, der ich vielleicht gar nicht bin?

Das ganze Leben ist ein steter Transformationsprozess und da ist es doch sehr vermessen zu glauben, dass eine einzelne Person immer gleich ist und bleibt, oder immer meinem Bild von der Person entspricht.

Wir sollten lernen, wieder mehr unsere Mitmenschen so zu erleben, wie sie wirklich sind. Und die Sympathie sprechen lassen, nicht ein imaginäres Bild entscheiden lassen, ob ich mich mit dieser Person umgeben möchte, oder nicht. Denn dies kann ein sehr großer Druck sein, unter dem man dann letztendlich darunter leidet. Unbewusst!

Und wenn ich jemanden vor mir habe, der glaubt, irgendeine Rolle vorspielen zu müssen, dann kommt man nie in die Lage, die vollständige, wunderbare und auch manchmal düstere oder wütende Persönlichkeit kennen zu lernen. Auf jeden Fall die authentische Person! Und das ist mir ehrlich gesagt, das allerliebste!

 

Moskitos des Grauens…..Panikzone Wald!

Es ist einfach nur großartig! Ja – genau – großartig! Wie wunderbar die Natur doch ist und es auf dieser Welt noch immer eine unglaubliche Vielfalt an Tieren gibt.

Ich bin sehr tierlieb. Naja – sagen wir mal so, ich mag Tiere. Klar – wer nicht? Bin ja kein herz- oder seelenloser Mensch. Also – ich streichle sie gern, schaue sie mir gern an, befinde mich also in einer wunderbaren Koexistenz mit Ihnen. Ich habe auch Lieblingstiere. Katzen zum Beispiel. Katzen sind toll. Oder Gottesanbeterinnen – wunderschöne Tiere. Raben, Hunde, Bären – es gibt so viele Tiere, die ich wirklich toll finde!

Aber bei manchen neige ich dazu, ihnen sämtliche Existenzrechte abzuerkennen: Moskitos, und Pferdebremsen. Für den naiven Weltenbürger wie mich, scheint es schon fast so, als wären diese Drecksviecher nur deshalb mit uns auf dem selben Planeten, um uns derb zu quälen! Ja – quälen.

Puh – jetzt fängt die auch noch zum Jammern an….Ich? Nö, das hat mit Jammern nicht mehr das Geringste am Hut! Das sind Tatsachenschilderungen. Reale Momentaufnahmen.

Der Tag begann eigentlich mit anderen Plänen. Wir wollten uns einen netten Vormittag in München machen – alten Südfriedhof anschauen, bisschen spazieren gehen, uns das zarte Sommerlüftchen um das Näschen wehen lassen. Also einen richtig schönen Vormittag verleben.

Im Laufe der ersten Tagesstunden haben wir beschlossen, uns ist das heute etwas too much. Also haben wir als Alternative beschlossen, einen schönen Morgenspaziergang im Wald zu verbringen. Hund eingepackt – los gehts! Ausgestattet mit Sonnenbrille, Handy (zwecks Kamera – man will ja schließlich schön romantisches Bildmaterial einfangen).

Der Spaziergang dauerte exakt 8 Minuten (ich hab wirklich auf die Uhr gekuckt). 3 Minuten Fußmarsch zur ersten Weggabelung, dann Attacke von der Armee der Todesmoskitos des Grauens. Leute – ich wurde im Minutentakt getackert. Wirklich getackert. Erst dachte ich, dass das doch bestimmt psychisch bedingt ist. Ihr wisst schon – wenn man glaubt, hier krabbelt und sticht was, fängt man automatisch an zu kratzen. Bis mein Mann schon meinte, dass ein richtiger Schwarm mich unter Angriff hatte. Ein kurzer Blick auf seinen Rücken ließ keine Zweifel mehr offen.

Naja, also das einzig vernünftige: umdrehen, Auto (diese Mistviecher verfolgen einen auch wirklich bis da rein), und nach Hause. Natur ist sooo schön. Draußen….ohne diese Stechviecher. Also – Klimaanlage an, zurücklehnen und heute Abend werden wir auch bisschen draußen verbringen…in der Stadt – auf Asphalt.

 

Ich habe Phobophobie – die Angst vor der Angst….

Ohje – schon wieder so ein Lippenbekenntnis werden sich jetzt manche denken. Jein. Ich möchte nur etwas zu einem Thema schreiben, welches mich nun schon seit einigen Jahren verfolgt. Angst….

Ich hatte früher irgendwann sehr viel Angst. Dies kam jedoch schleichend. Vorher lief alles in richtig guten Bahnen. Ich habe ohne großartige Selbstzweifel meinen Schulabschluss gemacht, war recht tough in meinen Vorstellungsgesprächen für die Ausbildung unterwegs, habe mich grundsätzlich nie in meinem Wesen beeinflussen lassen.

Bis das Leben anfing, scheinbar unkontrollierbar zu werden. Auf einmal bekam ich langsam Angst. Irrationale Angst wohl gemerkt. Angst vor einem Tiger, der vor einem plötzlich erscheint, ist völlig legitim. Nein, ich spreche von Angst, die einen ergreift, sobald man wach wird, weil man glaubt, den Tag nicht überstehen zu können. Weil man einfach Panik vor dem Tag hat, vor allen nicht einmal imaginär greifbaren Gefahren, die überall auf einen lauern. Ich kenne diesen Zustand noch sehr gut, obgleich ich selbst nicht mehr darunter leide.

Angst ist ansteckend, Angst konditioniert, Angst programmiert. Überall kann man Angst finden, uns wird Angst gemacht. Ich rede nicht über den angenehmen Schauer, der einen überkommt, wenn man bewusst mal einen Horrorfilm schaut. Sondern die stete Angst, die immer über uns schwebt. Wenn man in die gegenwärtige Presse schaut, ist das sehr gut sichtbar. Uns wird Angst vor dem Wetter gemacht, Angst vor Krieg, Angst vor Börsencrash, Angst vor Krankheiten – immer kommt die Angst ins Spiel.

„Angst ist eine Krankheit…sie kriecht in die Seele von jedem der es zulässt“ – Zitat aus dem Film „Apocalypto“. Und ja, da ist etwas dran. Das Gute an der Sache? Naja, ich kann das Ganze beeinflussen, um in einer solchen Situation nicht wieder in einen panischen Zustand zu geraten. Aber wer sich das nicht bewusst machen kann, weil er nicht erkennt, wie diese Mechanismen funktionieren, was ist mit dem? Tja – Was ist mit Menschen, die ständig unter einem gewissen Angstzustand leiden? Sie sind leichter zu lenken, denken nicht nach, ob das, was man ihnen einflüstert, auch der Wahrheit entsprechen könnte.

Angst ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Manche Dinge verkaufen sich besser, wenn die Menschen mehr Angst haben. Versicherungen z.B. Und Angst tut mit uns noch etwas: es lähmt! Menschen, die Angst haben, sind nicht mehr beweglich. Weder im Denken, noch im Tun. Sie ergeben sich vielmehr in die Situationen, in denen sie sich befinden.

Daher werde ich mir auf jeden Fall wieder eine Hornhaut zulegen und die Angst nicht mehr in meine Seele lassen. Natürlich bedeutet das etwas Arbeit und Selbstbeherrschung, aber irgendwann werden diese Anstrengungen mit Routine belohnt! Ich denke, es lohnt sich, der Geist wird dadurch freier, kreativer und beweglicher.

 

Angst

Schmerzen

Der Titel scheint etwas weird zu sein. Aber das ist so das Thema der letzten Tage bei mir.

Nach dem Pinakothek-Wochenende gab es eigentlich keinen Tag, ohne Schmerzen. Zuerst der obere Rücken, und nach einer eingelegten Sportpause der untere. Und der machte in keinster Weise Spaß.

Irgendwann fängt man an, seine eigenen kleinen Rituale zu erfinden. Ich habe das Training komplett umgemodelt. Von schwerem Gewichttraining zu Training mit eigenem Körpergewicht, danach warme Dusche und dann sitzen auf heißer Wärmflasche. Feier ich ganz besonders, da es ja draußen momentan im Juli kalt ist…

Naja – der Doktor hat mir auf jeden Fall einen Riegel vorgesetzt, was schweres Gewichtstraining anbelangt und ich muss sagen, dem werde ich jetzt erstmal folgen. Wenn der Körper daran keinen Spaß mehr hat, muss man kucken, wie man das gestaltet. Ich brauch diesen Körper noch länger. Aber es gab zumindest Entwarnung, dass es kein Bandscheibenvorfall ist. Was eine große Befürchtung von mir war.

Also werde ich wieder leichteres Krafttraining mit Laufen koppeln. Bin heute 5 km gelaufen – ganz locker. Das hat enorm gut getan – für die Seele und für den Körper. Daher werde ich jetzt wieder diesen Weg einschlagen. Etwas Gutes hat das Ganze ja: die Ausstattung im Fitnesskeller ist somit vollkommen ausreichend für den Erhalt meiner Fitness und ich kann wieder von Hochleistungssport in den Fitnesssport wechseln, was mein Stresslevel bestimmt runter fahren lässt.

Sei es, wie es ist – ich freu mich drauf!

 

Rückenmuskulatur

 

 

Tiny Bats Filme – Zeit der Wölfe

Da ich ja Filme mit einer gewissen Stimmung liebe, dachte ich mir, ich werde hier auch eine Rubrik einführen, in der ich über die Filme, die ich regelmäßig und gern kucke, etwas näher berichten werde. Natürlich versuche ich nicht zu sehr spoilern 🙂

 

 

Dieser Film handelt von der dreizehnjährigen Rosaleen, die sich in eine Welt der Wölfe und Werwölfe traumt. Zudem erzählt ihr die Großmutter (gespielt von der wundervollen Angela Lansbury) auch Geschichten von Werwölfen, die in Männern lauern.

Basierend auf zwei Kurzgeschichten der Autorin Angela Carter, die mit anderen in der Sammlung „Blaubarts Zimmer“ veröffentlicht wurden, erschuf der Regisseur Neil Jordan einen Horror-Märchen-Kultfilm über Werwölfe, der meiner Meinung nach seines Gleichen sucht.

Der Film zeigt sehr schön, wie das Thema Werwölfe und auch das Märchen Rotkäppchen noch zu deuten ist. Der Werwolf im Manne, der junge Mädchen bedroht wird hier ebenso behandelt, wie die Warnung vor Wölfen im Walde. Rosaleen geht auch mit einem roten Mantel in den Wald. Hier sieht man den Bezug auf Rotkäppchen. Rosaleen bemalt auch ihre Lippen mit rotem Lippenstift – was wohl das Erwachen ihrer Sexualität, also Ihrer Reife, darstellen soll.

Zudem gebraucht die Großmutter auch Warnungen, die immer in beide Richtungen verstanden werden können „bleib immer im Wald auf dem Weg. Wenn Du vom rechten Weg abkommst, bist Du verloren“. Nur um eine kleine Passage zu nennen.

Der Film spielt im Allgemeinen in einer historischen Kulisse, welche sehr schön zu der märchenhaften Aufarbeitung der Geschichte passt. Der Film bedient sich einer sehr poetischen Bildsprache – immer etwas leicht nebelig, rote Rosen bilden schöne Kontraste. Ich mag das sehr gern. Was mich auch sehr anspricht ist, dass der Film sehr viel in einer bewaldeten Kulisse spielt. Und ich träume mich immer gern in Wälder. Daher spricht mich der Film auch von ästhetischen Gesichtspunkt sehr an.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass der Film nicht unberechtigt ab 16 freigegeben ist. Manche Szenen sind sehr blutig dargestellt. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es sich hier um Träume handelt, daher sind die Szenen auch manchmal sehr obskur dargestellt.

Schön, poetisch, verstörend und gruselig.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Und die Moral von der Geschicht‘:
Mädchen, weich vom Wege nicht!
Bleib allein und halt nicht an;
Traue keinem fremden Mann!
Geh‘ nie bis zum bitt’ren Ende;
Gib Dich nicht in fremde Hände!

Deine Schönheit zieht sie an,
Und ein Wolf ist jeder Mann!
Merk Dir eines: In der Nacht
Ist schon mancher Wolf erwacht.
Weine um sie keine Träne!
Wölfe haben scharfe Zähne!

Besetzung: David Warner, Stephen Rea, Angela Lansbury, Sarah Patterson

Altersfreigabe: 16

 

Museumstag – Stadtmuseum Ingolstadt

Heute war wieder ein wenig Museum angesagt.

Da wir aber natürlich nicht jedes Wochenende eine große Museumstour in einer weiter weg gelegenen Stadt machen können, haben wir uns für das Stadtmuseum Ingolstadt entschieden.

https://www.ingolstadt.de/stadtmuseum/

Leider kann ich hier mit keinen Bilder aufwarten, da im kompletten Museum erst nach schriftlicher Genehmigung ohne Blitz fotografiert werden darf. Es ist sonst in keinster Weise gestattet.

Nunja – muss man so hinnehmen. Finde ich halt etwas schade, ich knipse gern, aber nun gut.

Es handelt sich meiner Meinung nach um ein sehr sehenswertes Museum. Es befinden sich sehr interessante Ausstellungsstücke darin und thematisch sind einige Highlights geboten (z.B. das Spielzeumuseum – soooooo drollig).

Neben alten Gebrauchsgegenständen aus allen Epochen kann man auch zum Thema Handwerk einige Meisterwerke sehen (von Hostieneisen, alten Steinmetzwerkzeugen etc.) Darüber hinaus gibt es auch eine Ausstellung zum Thema „Bier“, allerdings sind hier die Tafeln zum Lesen an der Wand eher in der Mehrzahl, wenn man die Anzahl der ausgestellten Gegenstände entgegenstellt. Ich schaue mir einfach lieber Dinge an und lese die dazugehörigen Informationen.

Der Eintritt für Erwachsene beläuft sich auf 5,00 €.

Wir haben für das Museum ca. 2 Stunden gebraucht, allerdings haben wir nicht alle Tafeln durchgelesen.

Produkttipp – Parfüm Karma von Lush

Ach ja – wenn es um Düfte geht, mag ich neben süß-beeriges unglaublich gern schwere, süße, orientalische Düfte mit Amber, Patchouli, Sandelholz, Vanille und und und.

Sie haben etwas mystisches und geheimnisvolles. Daher habe ich mich mal im Lush-Shop in Ingolstadt etwas durchgeschnuppert und bin auf das „Karma“ gestoßen. Jetzt mal ehrlich: ich bin gerne in diesem Duft versunken. Darüber hinaus sind die Parfüms vegan (ein schöner Nice-to-Know-Fact).

Der Duft kommt mit folgenden Komponenten daher:

Aromen: Orange, Patchouli, Kiefer, Lavandin, Zitronengras, Elemi, Akazie

Beschreibung des Herstellers:

Der unverwechselbare Karma-Duft ist eine kraftvolle und mitreißende Kombination von Orange, Patchouli und Gewürzen. Er erinnert an die 70er Jahre, in denen Londons Straßen geschwängert waren mit den Düften von sattem Patchouli, fruchtiger Orange und klärender Kiefer. Ein wahres Parfüm für lebhafte Freigeister.

Passt doch unglaublich gut zu mir 🙂

Das Parfüm gibt es in folgenden Gebinden:

10 ml, 30 ml und als 12 gr. festes Parfüm

Produkttipp - Karma von Lush

Emotionale Grauzone…Der Morgen

Ich sitze am Fenster, der Schlaf ist vorbei,

es ist 04:30 Uhr, es ist mir einerlei.

Ich schwanke vom Krankenzimmer über den Flur,

um sitzend zu schweigen, es tickt einsam die Uhr.

 

Der Schwindel in meinem Kopf, er sitzt noch tief,

die Geister, die man mit Medikamenten rief.

Die bunten Pillen am Abend genommen,

machen morgens den Kopf noch schwer benommen.

 

Ich stoße beim Gehen gegen die Wand,

mein Kopf hat den Weg noch nicht ganz erkannt.

Mein Geist, gelähmt von all den Substanzen,

meine Gedanken jedoch schon wirr im Kopf tanzen.

 

Im Gesellschaftsraum, das Nachtlicht noch brennt,

die Nachtschwester mich bereits kennt.

Unbehelligt setz ich mich nieder,

und warte auf des Tages Beginn – wieder.

 

Der Nebel senkt sich, die Sonne geht auf,

es beginnt des Tages Lauf,

doch nach Laufen steht mir nicht der Sinn,

bin starr und stumm, voll Angst, vor des Tages Beginn.

 

Mir wird Angst und Bang, es lähmt mir die Glieder,

der Raum füllt sich mit Licht, die Furcht schnürt mich, wie ein Mieder.

Das Atmen fällt schwer, das Herz doch pocht schnell,

der Tag ist zu laut, zu schnell und zu grell.

 

Ich wünscht, es könnt schon wieder Abend sein,

der Wunsch nach Nacht stellt sich wieder ein,

die Ruhe, die Dunkelheit, ich wünsch sie mir her.

Die Pflichten des Tages, sie wiegen sehr schwer.

 

Vor Frühstück muss Frühsport noch sein,

angeblich ne Wohltat, sie stellte sich nie ein.

Die Überwindung hierzu ist sehr schwer,

wie alles am Tag, am Morgen doch noch mehr.

 

Nun ist Zeit für Kaffee, Ei und Brot,

will kaum was Essen – Seelenampel steht auf Rot.

Danach die Mittel nehmen, gibt keine Wahl,

Klinikalltag ist eine Qual.

 

Was der Tag bringt, steht auf dem Plan,

man muss dem folgen, ohne Kraft, ohne Elan.

Mal sehen, wie es mir heute geht,

vielleicht für mich heute die Tür offen steht.