Emotionale Grauzone…Der Morgen

Ich sitze am Fenster, der Schlaf ist vorbei,

es ist 04:30 Uhr, es ist mir einerlei.

Ich schwanke vom Krankenzimmer über den Flur,

um sitzend zu schweigen, es tickt einsam die Uhr.

 

Der Schwindel in meinem Kopf, er sitzt noch tief,

die Geister, die man mit Medikamenten rief.

Die bunten Pillen am Abend genommen,

machen morgens den Kopf noch schwer benommen.

 

Ich stoße beim Gehen gegen die Wand,

mein Kopf hat den Weg noch nicht ganz erkannt.

Mein Geist, gelähmt von all den Substanzen,

meine Gedanken jedoch schon wirr im Kopf tanzen.

 

Im Gesellschaftsraum, das Nachtlicht noch brennt,

die Nachtschwester mich bereits kennt.

Unbehelligt setz ich mich nieder,

und warte auf des Tages Beginn – wieder.

 

Der Nebel senkt sich, die Sonne geht auf,

es beginnt des Tages Lauf,

doch nach Laufen steht mir nicht der Sinn,

bin starr und stumm, voll Angst, vor des Tages Beginn.

 

Mir wird Angst und Bang, es lähmt mir die Glieder,

der Raum füllt sich mit Licht, die Furcht schnürt mich, wie ein Mieder.

Das Atmen fällt schwer, das Herz doch pocht schnell,

der Tag ist zu laut, zu schnell und zu grell.

 

Ich wünscht, es könnt schon wieder Abend sein,

der Wunsch nach Nacht stellt sich wieder ein,

die Ruhe, die Dunkelheit, ich wünsch sie mir her.

Die Pflichten des Tages, sie wiegen sehr schwer.

 

Vor Frühstück muss Frühsport noch sein,

angeblich ne Wohltat, sie stellte sich nie ein.

Die Überwindung hierzu ist sehr schwer,

wie alles am Tag, am Morgen doch noch mehr.

 

Nun ist Zeit für Kaffee, Ei und Brot,

will kaum was Essen – Seelenampel steht auf Rot.

Danach die Mittel nehmen, gibt keine Wahl,

Klinikalltag ist eine Qual.

 

Was der Tag bringt, steht auf dem Plan,

man muss dem folgen, ohne Kraft, ohne Elan.

Mal sehen, wie es mir heute geht,

vielleicht für mich heute die Tür offen steht.

 

 

 

 

 

 

 

Produkttipp – Duschcreme und Bodylotion von Treacle Moon Raspberry Kiss

Um in mein Bad wieder mal frischen Wind zu bringen, und ich unbedingt nach dem Duschen nach Beerenobst riechen wollte (bitte keine Fragen – ich kann nicht erklären warum, aber ich hatte dieses Verlangen) habe ich mir diese Duschcreme geholt.

Und da bin ich über die Duschcreme von Treacle Moon gestolpert. Mich sprach sofort die ganze Aufmachung an. Ja – verdammte Oberflächlichkeit. Hier in der Sorte „Raspberry Kiss“. Es hat mir gleich so viel Spaß gemacht, dass ich mir einen Tag später auch die Bodylotion geholt habe.

Es riecht wirklich sehr lecker nach Himbeeren und ist auch vegan und gut verträglich. Also wer gern als kleines Himbeerchen aus der Dusche hüpfen möchte, kann das gerne probieren und wird sich freuen!

Ich habe es jetzt im Müller gekauft, aber ich habe es auch schon im DM gesehen. Wobei ich da sicher auch noch die anderen Sorten probieren und auch berichten werde.

Für diese Sorte kann ich auf jeden Fall eine klare Empfehlung aussprechen.

 

 

Produkttipp - Duschcreme und Bodylotion Treacle moon Raspberry Kiss

Diese Welt….

Diese Welt, so kalt und so grell,

die Tage rennen, sie gehen so schnell.

Die Menschen treiben, seelenlos, hin,

ich möchte nicht glauben, dass ich einer von ihnen bin.

 

Ihnen geht es nur noch um Macht und um Geld,

dafür zerstören sie den Leib dieser Welt.

Sie wird immer grauer und leer,

die Gier und der Wahnsinn werden immer mehr.

 

Die Welt, sie wirkt auf mein Herz, wie grauer Asphalt,

rau, hart und schmerzhaft kalt.

Für schöne Dinge, bleibt kaum noch Zeit,

so formen wir uns die graue Wirklichkeit.

 

Ist es nicht ratsam, ob der ganzen Normen,

sich seine eigne Welt zu formen?

Ich schließe die Augen, und betrete behellt,

meine kleine, warme, schöne Welt.

 

Weg von dem grauen, grellen Treiben,

weg von allen, die gern dort bleiben.

Ich suche Menschen, die die Schritte ebenso wagen,

ich möchte die anderen Fassaden nicht mehr ertragen.

 

Wir kommen nun an, in meiner kleinen Welt,

hier regiert nicht die Gier nach Macht oder Geld.

Hier begegnen sich Seelen, die einander verstehn,

um gern miteinander einen anderen Weg zu gehn.

 

Ich träume von Menschen, die mit ihren Fähigkeiten,

anderen eine Freude bereiten.

Der Austausch von Talenten ist mehr wert, als Geld,

für jeden brennt ein Feuer, jeder ist ein Held.

 

Für jeden gibt es zu essen satt,

und jeder findet eine Bettesstatt,

Kunst und Wissen, sehr viel wert,

jeder wird für sein Können geehrt.

 

Die Alten müssen weder hungern noch frieren,

noch in Angst vor Armut dahin vegetieren!

Sie werden für ihre Leistungen geehrt,

man erkennt in Ihnen ihren unschätzbaren Wert!

 

Ja, dahin träum ich mich in diesen Zeiten,

in denen die Menschen nur grimmig schauen und streiten,

das kleine Mädchen in mir wird auch weiter schauen,

und sich in der Seele weiter diesen Ort bauen.

 

Diese Welt - Gedicht I

 

 

Museumstag – Die Pinakotheken in München

Gestern war ein unbeschreiblicher Tag. Wo fange ich nur an…

Als Mensch, der sich als Kind Kunstbände zu Gemüte geführt hatte, war es einfach absoluter Mindfuck – allerdings im positiven Sinn.

Wir steuerten gestern die Pinakotheken in München an. Bayernticket und los gehts. Die Pinakotheken sind vom Hauptbahnhof mit der Buslinie 100 erreichbar, oder auch zu Fuß. Dann hat man vorher noch einen netten Spaziergang.

Zuerst steuerten wir die Alte Pinakothek an. Was an dieser Stelle noch erwähnt sein sollte: Es lohnt sich der Besuch noch mehr, wenn es draußen unerträglich heiß ist. Die Pinakotheken sind angenehm kühl klimatisiert. Nur so als Randbemerkung.

In der alten Pinakothek schlug mein Herz schon höher. Sämtliche flämischen Meister des Barock waren hier vertreten. Unglaublich, diese ganzen Originale bewundern zu dürfen. Ich fühlte mich wie im Paradies. In dieser Pinakothek ist das Fotografieren für private Zwecke und ohne Blitz erlaubt! Hierzu sollte man sich vielleicht vorher nochmal die Hausordnung online durchlesen. Somit kann man sich eventuell für sich unangenehme Situationen vermeiden.

Außerdem sollte man versuchen, seine Begeisterung im Zaum zu halten und nicht zu nahe an die Kunstwerke hin gehen – ab einer bestimmten Distanz löst der Alarm aus. Und das kann ganz schnell gehen, wenn man einfach mit dem Finger auf etwas deuten möchte.

Danach ging es in die neue Pinakothek. Genauso hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich bin ja ein ausgeprägter Kunstmensch. Allerdings ist meine Kunstbegeisterung sehr an meine Emotionen gebunden. Das zeigte sich, als ich beim Anblick der Van Gogh-Meisterwerke in Tränen ausbrach. Vor allem die Impressionisten ließen Ihre Bilder wirken, wie in einem schönen Traum. Ich versank regelrecht darin.

Um uns wieder zu erden, ging es dann in das Museum Brandhorst und in die Pinakothek der Moderne.

Nun, diese Eindrücke waren für mich eher destruktiv. Natürlich habe ich mich gefreut, Salvador Dali zu sehen, allerdings führten mich die Video-Demonstrationen, einige Installationen und die Beuys-Werke an meine emotionalen Grenzen. Mir wurden durch diese Kunst Emotionen vermittelt, in die ich für gewöhnlich nicht versinken möchte. Und, vielleicht bin ich in Sachen Kunst auch einfach zu klassisch und auf Ästhetik geprägt, aber daraufhin habe ich mir erstmal 2 doppelte Espressi gegönnt. In der Pinakothek der Moderne findet man im Erdgeschoss die zauberhafte „Horst Esskultur-Bar“. Hier kann man wirklich tolles Essen (auch für Veganer ist etwas dabei), leckere Getränke, frische und selbstgemachte Limonaden, und Kuchen genießen. Für mich gab es einen Salat mit gegrillter Hähnchenbrust und Balsamicodressing, mein Mann hatte Kartoffelsuppe mit kleinen Bratwürsten, Münchner Senf und Brot. Es war wirklich sehr lecker! Und die Bedienung war wirklich sehr freundlich!

https://www.facebook.com/horst.esskultur/

Ja – wo sind denn jetzt die Bilder, werden sich vielleicht manche fragen, die das jetzt lesen. Ich habe keine gemacht. Warum? Mein Gefühl sprach sich dagegen aus. Darüber hinaus durfte man eh nur in der alten Pinakothek fotografieren. Diese Eindrücke abzulichten ist eh nicht im entferntesten möglich. Daher setze ich hier den Link der Pinakothek ein, hier kann man sich umfassend informieren.

Wir haben uns übrigens je eine Kombikarte geleistet. So hat man Eintritt in alle Pinakotheken – für 12,00 € pro Person.

https://www.pinakothek.de/besuch

Aber ein kleines Beweisbildchen habe ich dann doch machen lassen.

Museumstag - Pinakothek München

 

Friedhofsgedanken – Neuburg an der Donau

Irgendwie spukte mir es die ganze Zeit im Kopf herum. Ich gehe sehr gern spazieren. Von Kind auf schon. Ich liebte einsame Nachmittagsspaziergänge. So wollte ich auch heute das schöne Wetter und den freien Nachmittag dafür nutzen. Und natürlich, liebe auch ich Friedhöfe. Warum? Naja, ist zwar ein großes Klischee, aber unabhängig von meinem Hang zum Morbiden – sie sind ein Ort des Ruhens, des Friedens. Das sagt ja eigentlich auch schon der Name. Und für mich ist das Betreten des Friedhofes Urlaub für die Seele. Hier komme ich zur Ruhe. Also zumindest meistens. Auf diesem Grund erwartet keiner etwas vom anderen. Hier ist man wertfrei unterwegs.

Auf diesem Gelände empfinde ich auch nicht, diese ständige Verfügbarkeit für andere. Sonst ist man doch immer irgendwie erreichbar, kommuniziert ständig und ist permanent in ein soziales Netz eingewoben. Beim Durchschreiten des Friedhoftores verschwindet dieses Gefühl. Das Innere kommt zur Ruhe.

Und da ich an einem Montag definitiv nicht eine großartige Strecke auf mich nehmen wollte, besuchte ich unseren Stadtfriedhof in der Franziskaner Straße. Es ist ein sehr voller Friedhof. Leider kommt in mir ein Gefühl nicht ganz so auf, wenn ich diesen Friedhof betrete: Ruhe. Permanent sind Menschen unterwegs, da der Friedhof auch als Durchgang genutzt wird von Schülern und Menschen, die bei uns entweder in die Innenstadt möchten, oder aus der Innenstadt raus wollen. Hier herrscht in meinen Augen ein reger Verkehr. Daher kamen mir zur frühen Nachmittagszeit leider nicht die ruhigen und tiefgängigen Gedanken. Aber etwas anderes, was irgendwie zum turbulenten Umfeld passte.

Mir ist bewusst geworden, dass ich eine exzessiv lebende Persönlichkeit bin. Was meine ich damit? Wenn ich etwas beginne oder mich für etwas begeistere, muss ich das immer tief ausleben. In der Vergangenheit habe ich einige Erfahrungen auf diesem Gebiet machen dürfen. Manche waren sehr selbstzerstörerisch, manche waren wie ein Strohfeuer und die Begeisterung für eine bestimmte Sache flautete dann nach einer gewissen Zeit wieder ab. Ich fragte mich, ob ich denn mit dieser Art, Dinge zu erleben, wirklich glücklich bin. Muss ich denn immer so ins Extreme fallen?

Und mir ist ein Gedanke gekommen: ich denke, es hat einfach damit zu tun, dass ICH mich ausleben muss. Es gibt in mir eine Art kreative Energie, die in jeden Fall ausgelebt werden muss. Wenn ich das nicht bewerkstellige, artet eine andere Seite immer aus. Daher hilft mir das Schreiben, meine Art, mich auszuleben (mein Lifestyle, mein Auftreten usw.), mich mit Kunst zu beschäftigen etc. sehr. Seitdem finde ich wieder mehr zu einem Gleichgewicht in anderen Bereichen z.B. Sport.

Natürlich frage ich mich dann zwangsläufig, ob es anderen auch so geht. Hattet ihr auch schon derartige Erfahrungen? Ich würde mich freuen, von euch zu lesen!

Und im Anschluss natürlich noch ein paar Impressionen aus dem Neuburger Friedhof.

Neuburger Friedhof I Neuburger Friedhof II Neuburger Friedhof III Neuburger Friedhof IV Neuburger Friedhof V Neuburger Friedhof VI Neuburger Friedhof VII

Produkttipp – Got2b Sprühkleber

Eins meiner Hobbies ist schon seit Jahren das Toupieren meiner Haare. Nun, ich hatte eine ganze Zeit sehr kurze Haare, da standen die auch mit nur etwas Fibrecream zu Berge. Aber nun, da die Haarpracht doch wieder etwas stattlicher wird, darf ich wieder Toupierexzesse im Bad zelebrieren.

Und das wichtigste neben Geduld, Toupierkamm, Geduld, Skrupellosigkeit den Haaren gegenüber und Geduld ist – richtig – der Klebstoff, der letztendlich dazu führt, dass sich die ganze Bemühung auch gelohnt hat.

Keine Ahnung, wieviel Haarspray ich in meinem Leben schon verbraucht habe. Hätte ich die ganzen Dosen gesammelt, könnte ich als Künstlerin bestimmt noch irgendwelche Gebäude damit nachbauen. Hm, wäre etwas, was ich mir merken könnte.

Ich möchte jetzt den Vortext nicht zu lange werden lassen, auch, wenn ich stundenlang über Toupieren und Haarklebstoff schreiben könnte (irgendwie krank).

Für mich ist der Sprühkleber von Got2b die Erfüllung, wenn es um dieses Thema geht. Er tut das, was drauf steht – er klebt! Und wirklich gut! Dank dieses Sprays konnte ich endlich wieder in meine geliebten „Big-Hair-Dreams“ eintauchen. Was nicht zu verachten ist, je nachdem, wie weit man beim Sprühen die Dose vom Haupt weg hält, lässt es sich mit einer soften Haarbürste sehr gut auskämmen. Also ich feier diesen Klebstoff enorm und weiß, dass mich dieses Produkt auf meiner Reise zum Toupierhimmel auf keinen Fall im Stich lassen wird.

Produkttipp - Sprühkleber Got2b

Museumstag – Neuburg an der Donau

Heute haben wir uns wieder, so wie wir uns das vorgenommen hatten, in Museen ausgetobt. Und da wir gestern schon in Augsburg waren, dachten wir uns, wir führen uns die hiesigen Museen zu Gemüte.

Daher haben wir heute das Stadtmuseum Neuburg an der Donau und das Schlossmuseum besucht. Zwischenstopp war eine Austellung der „Neuburger Fadenspieler“ im Rathaus am Karlsplatz. Hier würde ich empfehlen, sich immer wieder zu informieren – im Rathausfletz finden immer wechselnde interessante Ausstellungen statt.

Wir haben uns hier eine Kombikarte besorgt, da ist dann der Eintritt für das Schlossmuseum und den darin stattfindenden Ausstellungen enthalten (in unserem Falle für 2 Erwachsene 17,00 €  – allerdings mit Sonderausstellung „Kunst und Glaube“)

Im Neuburger Stadtmuseum kann man alles mögliche über das bürgerliche Leben und die Entwicklung der Stadt Neuburg an der Donau erfahren. Momentan findet auch eine Ausstellung über das Bier statt. Auch, wenn das jetzt nicht ganz so mein Thema ist, es ist jedoch unterhaltsam aufgearbeitet und man kann einiges lernen.

Museumstag 19.06.2016 II Museumstag 19.06.2016 Stadtmuseum I

Das Schlossmuseum ist dann noch sehr umfangreich. Wir konnten eine Sonderausstellung zum Thema „Kunst und Glaube“ bewundern, in denen eine Vielzahl an originalen alter Bibeln und sehr zahlreichen originalen Seiten der Ottheinrichsbibel ausgestellt. Die unglaubliche Kunstfertigkeit, die auf diesen Seiten zu sehen ist, ist bemerkenswert. Man kann nur erahnen, wieviel Zeit und Mühe in diesen Werken stecken. Vom Wert ganz zu schweigen.

Ich war dann natürlich etwas unverschämt, und habe mit dem Handy, OHNE Blitz, da ich ja weiß, dass man solche Werke nicht mit Blitz etc. abfotografieren sollte, ein Bild von einer Seite gemacht. Allerdings wurde ich fast schon zeitgleich darauf hin gewiesen, dass das Ablichten nicht erlaubt wäre. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich eine nette und aufmerksame Begleitung für den Rest der Ausstellung.

Nach dem Besichtigen dieser Sonderausstellung haben wir uns natürlich auch die flämische Barockmalerei, das archäologische Museum und die kirchliche Barockkunst angesehen. In der letzteren Abteilung konnten wir noch ein wunderbares Gespräch mit einer Dame führen, die hier die Aufsicht hatte. Es ist immer wieder schön, Menschen zu treffen, mit denen man über mehr reden kann, als übers Wetter! Die Muschelgrotten und die Schlosskapelle waren dann die lohnenden Finisher dieser wunderbaren Tour. Ich kann allerdings nur empfehlen, bei so einer Kombikarte locker 3 Stunden Zeit einzuplanen.

Museumstag 19.06.2016 Schlossmuseum I

Museumstag 19.06.2016 Schlossmuseum II Museumstag 19.06.2016 Schlossmuseum III

Die neue Brille lässt mein Herz höher schlagen – Optikerempfehlung

Die neue Brille ist endlich da

 

Ja – gestern war der Tag der Tage! Trommelwirbel – meine neue Brille ist endlich fertig! Und, was soll ich sagen, ich bin so glücklich. Es wurde echt Zeit. Meine alten Gläser haben nun schon knapp 10 Jahre auf dem Buckel. Es bröckelte förmlich schon die äußerste Schicht ab, dutzende Kratzer haben den Blick vernebelt (gut, manchmal ist das vielleicht sogar besser), und das Gestell war nun ein 7 Jahre altes Behelfsmodell, da das vorherige entzwei gebrochen war. Daher musste ich einfach ein Gestell nehmen, in welches man diese Gläser damals einpassen konnte.

Umso mehr glücklicher war ich, als ich mir endlich mal ein Modell aussuchen konnte. Meinen Geschmack einfließen lassen konnte. Toll! Und ich bin so glücklich über meine Optikerwahl, dass ich sie mit euch teilen möchte:

Optik Blickfang

Münchener Straße 15

86633 Neuburg an der Donau

Ich war gegeistert von der kompetenten und freundlichen Beratung, der Tasse Kaffee natürlich und der raschen Fertigstellung der Brille. Wahl und Sehtest etc. fand letzten Freitag, den 10.06.2016, statt, fertig war die Brille am Donnerstag, den 16.06.2016. Sowas macht mich einfach fröhlich. Man nahm auch alle Wünsche meinerseits ernst, und war bemüht, alle diese Wünsche in ein preiswertes Verhältnis zu bringen. Meine Wünsche waren vor allem: dünne Gläser und meine Augen sollten durch die Gläser nicht zu sehr optisch verkleinert werden. Bei meiner Brillenstärke leider immer mit einzurechnen.

Und ganz besonders begeistert bin ich von der Tatsache, dass ich auch ein schönes Angebot für eine Sonnenbrille in Sehstärke nutzen konnte. Auch hier war die Beratung exquisit. Die Sonnenbrille ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fertig, aber ich kann hier ja ein Edit rein setzen, bis wann diese fertig war. Und zu guter Letzt macht mich die Optik meines neuen Gestells einfach fröhlich. Schwarz und mit lauter kleinen Munk-Köpfchen an den Bügeln. Da ich ja das obskure liebe, genau meine Kragenweite.

Also ich für meinen Teil, kann diesen Optiker mit gutem Gefühl empfehlen!

 

Produkttipp – Nagellack von Misslyn

Ich hader ja immer etwas mit mir, ob ich sowas machen sollte. Aber ehrlich gesagt, es ist mein Blog und ich schreibe, worüber ich möchte. Und ja, auch ich habe ein zeitweise schlichtes Gemüt und meine weibliche Seele freut sich auch über Blingbling und Mädchensachen.

Daher möchte ich euch hier einen neuen Liebling in der Nagellacksammlung vorstellen. Der „Velvet Diamond“ von Misslyn. Hier handelt es sich um einen matten Nagellack voller Glitter. Und wenn ich Glitter meine, meine ich Glitter! Es bedarf 2 Schichten, und die Optik ist wirklich grandios. Es hat natürlich dann eine raue Oberfläche, wer das nicht ab kann, kann auch hier einen Klarlack drüber geben. Dann ist aber die matte Optik, die ich hier so feier, flöten.

Die Nägel haben dann eine satte Gesteinsoptik und funkeln wirklich schön. Er trocknet nicht sonderlich schnell, also bitte übliche Nagellack-Geduld aufbringen.

Wen das raue Gefühl, welches an der Nagelspitze entsteht, stört, sollte diese dann kurz etwas mit einer feinen Feile nach korrigieren und die Kante glätten. Mir macht er viel Freude und das ist definitiv für mich ein Schmankerl.

Produkttipp - Nagellack von Misslyn

Bereue nichts

Bereue nichts - mein altes Ich Bereue nichts - mein neues Ich

 

 

Kurz und knapp. Ja, ich habe gerade Bilder im Kopf. Bilder, von der Person, die ich früher war. Ich habe einen langen Entwicklungsweg hinter mir. Die Tage früher waren geprägt, von Selbstzweifel, passiv aggressivem Verhalten, Selbstzerstörung, Essstörungen, Depressionen.

Und manch einer möchte auf die Idee kommen, um dann zu lamentieren. Da kommen dann gern Parolen wie „hätte ich das doch schon früher gekonnt“, „hätte ich doch schon früher damit angefangen“, „wieso war ich so dumm“..etc.

Ja – hätte hätte Fahrradkette. Und meine Antwort: Nein – hättest Du nicht! Du hättest das alles nicht früher machen können. Denn genau diese Dinge haben Dich erst zu dieser Person gemacht, die Du jetzt bist. Natürlich gehen manche Menschen mit besseren Startbedingungen ins Leben. Ganz klar. Aber sind diese Menschen automatisch besser dran in sämtlichen Lebenssituationen? Ich denke nicht. Im Gegenteil. Schwere Zeiten zu überstehen, bedeutet lernen! Bedeutet charakterlich zu wachsen, reifer und weiser zu werden.

Ich für meinen Teil kann mittlerweile echt sagen: ICH BEREUE NICHTS! Klar, der Werdungsprozess ist immer anstrengend. Oh halt, ich muss ja jetzt herausfordernd sagen. Heutzutage gibt es ja nur noch Herausforderungen (ehrlich gesagt – was soll das?) Ich finde es schon etwas kitschig, alles, was sich schlecht anfühlt, immer so positiv betiteln zu müssen. Im Ernst, ich bin keine Dramaqueen, aber ich möchte schon die Dinge beim Namen nennen dürfen. Und eine Depression ist erstmal ein richtig schlimmer und scheiß Zustand. Da kann mir mancher sagen, was er will und davon hält, aber in dieser Situation brauchst du dem depressiven nicht erzählen: „hey – freu Dich! Du stehst vor einer enormen Herausforderung, aber mit dem richtigen Brainstorming, welches wir in einer „Smart Mind Area“ herausarbeiten, wirst Du wieder auf die Beine kommen. Ok – nur mal in Kürze zu dem, was ich manchmal von diesem krampfhaften Positivismus halte. Schönes Wort – ich lasse es drin.

Nein, was ich nun meine, ist der Zustand danach. Dass man nicht in diese Falle gerät, seine eigene Vergangenheit als verschwendet oder als einen Zustand ansieht, welcher zu bereuen ist. Nein – genau diese Zeiten haben Dich geformt! Sie waren der Meißel, der den klobigen Marmorklotz (in diesem Fall der Charakter) formte. Und Deinen Geist mit Erfahrungen füllt, welche nicht mit Gold aufzuwiegen sind! Und aus diesen Erinnerungen und dem Bewusstsein, aus eigener Kraft schwere Phasen überstanden und überwunden zu haben, sind ein unglaublicher Kraftpool! Akzeptiere das als Geschenk!